AGB
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen der EBM Group GmbH, Kaiserstrasse 16, 90403 Nürnberg, HRB 18917 Amtsgericht Nürnberg, USt-IdNr. DE344496126, Geschäftsführer Erik Barz (nachfolgend „MaxSocial“ oder „Anbieter“) und dem Kunden über die Nutzung der SaaS-Plattform MaxSocial unter https://max-social.de.
(2) Das Angebot richtet sich ausschliesslich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Eine Nutzung durch Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist nicht gestattet.
(3) Der Kunde bestätigt bei Vertragsschluss, dass er als Unternehmer i. S. d. § 14 BGB handelt. MaxSocial ist berechtigt, die Unternehmereigenschaft durch Anforderung geeigneter Nachweise (z. B. Handelsregisternummer, USt-IdNr.) zu überprüfen. Bei Falschangaben kann MaxSocial das Vertragsverhältnis fristlos kündigen.
(4) Entgegenstehende oder abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn MaxSocial ihnen nicht ausdrücklich widerspricht. Individuelle Vereinbarungen (z. B. schriftliche Rahmenverträge) haben Vorrang vor diesen AGB.
(5) Massgeblich ist die im Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltende Fassung der AGB.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung
(1) MaxSocial ist eine B2B-SaaS-Plattform für Agenturen, die Instagram-Accounts ihrer Kunden managen. Die Plattform ermöglicht die Verwaltung und Betreuung von Instagram-Accounts über ein webbasiertes Dashboard (nachfolgend „Dienst“).
(2) Der Kerndienst umfasst:
– Instagram-Wachstumsservice (Follow/Unfollow- und Like-Aktionen) im Rahmen der vereinbarten Service-Parameter
– Accountverwaltung über das MaxSocial-Dashboard
– Slot-basiertes Modell: Jeder betreute Instagram-Account belegt einen Slot der gebuchten Subscription
– Zugang für eine Owner-Rolle (Agentur-Inhaber) sowie — paketabhängig — bis zu 10 Team-Members
– Aktivitätsprotokoll, Statistiken und Reporting-Funktionen
(3) MaxSocial ist kein autorisierter Partner von Meta Platforms Ireland Ltd. (Instagram). Der Dienst operiert unabhängig von Instagram und ist nicht mit Instagram, Facebook oder anderen Meta-Produkten verbunden. Die Nutzung des Dienstes erfolgt auf eigene Verantwortung des Kunden.
(4) Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg (insbesondere bestimmte Follower-Zahlen, Reichweitensteigerungen oder Engagement-Raten) wird nicht geschuldet und nicht garantiert. Instagram-Wachstum ist algorithmus- und plattformabhängig und unterliegt Faktoren ausserhalb des Einflussbereichs von MaxSocial.
(5) Der Umfang der konkret gebuchten Leistung richtet sich nach dem gewählten Paket und der gewählten Slot-Anzahl (§ 4).
§ 3 Vertragsschluss, Registrierung, Agentur-Account
(1) Die Darstellung der Pakete und Preise auf der Website https://max-social.de stellt kein verbindliches Angebot, sondern eine Aufforderung zur Angebotsabgabe (invitatio ad offerendum) dar.
(2) Der Vertragsschluss erfolgt durch Abschluss des Checkout-Prozesses auf https://max-social.de. Mit dem Absenden der Bestellung (Klick auf „Jetzt kostenpflichtig bestellen“ oder gleichlautende Schaltfläche) gibt der Kunde ein verbindliches Vertragsangebot ab. Der Vertrag kommt mit Zusendung der Bestätigungs-E-Mail durch MaxSocial zustande.
(3) Bei Vertragsschluss richtet MaxSocial für den Kunden einen Agentur-Account ein. Der Inhaber des Agentur-Accounts erhält die Rolle „Owner“. Der Owner ist für die Verwaltung des Accounts, die Einhaltung dieser AGB sowie das Verhalten der von ihm eingeladenen Team-Members (§ 2 Abs. 2) verantwortlich.
(4) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemässe und vollständige Angaben zu machen. Änderungen der angegebenen Daten (insbesondere Firmenname, Adresse, Zahlungsmittel) sind unverzüglich im Kundenbereich zu aktualisieren oder dem Support mitzuteilen.
(5) Pro Unternehmen ist grundsätzlich nur ein Agentur-Account zulässig. MaxSocial ist berechtigt, Mehrfachaccounts zu sperren und deren Guthaben oder Restlaufzeit nicht zu erstatten.
(6) Zugangsdaten (Magic-Link, E-Mail-Adresse) sind vertraulich zu behandeln und dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Bei Verdacht auf unbefugte Nutzung ist MaxSocial unverzüglich zu informieren.
§ 4 Pakete, Laufzeit, Slot-Modell
(1) MaxSocial bietet folgende Pakete an:
Starter-Paket
– Zielgruppe: Agenturen mit einem Owner ohne Team-Mitglieder
– Basispreis ab 135 EUR/Slot/Monat (bei 3 Slots), linear abnehmend um 5 EUR/Slot pro 3er-Schritt, Preisuntergrenze 75 EUR/Slot/Monat
– Member-Limit: 0 (ausschliesslich Owner-Nutzung, kein Team-UI)
– Slot-Bereich: ab 3 Slots in 3er-Schritten (aktuell bis 36 Slots verfügbar; auf Anfrage erweiterbar)
Growth-Paket
– Zielgruppe: Agenturen mit Team
– Basispreis ab 150 EUR/Slot/Monat (bei 3 Slots), linear abnehmend um 5 EUR/Slot pro 3er-Schritt, Preisuntergrenze 90 EUR/Slot/Monat
– Member-Limit: bis zu 10 Team-Members zusätzlich zum Owner
– Slot-Bereich: ab 3 Slots in 3er-Schritten (aktuell bis 36 Slots verfügbar; auf Anfrage erweiterbar)
OMR-Special (Aktionspaket, befristet bis 2026-05-13)
– Basispreis ab 125 EUR/Slot/Monat (bei 3 Slots), linear abnehmend, Preisuntergrenze 75 EUR/Slot/Monat
– Member-Limit: bis zu 10 Team-Members
– Ausschliesslich buchbar über den von MaxSocial bereitgestellten Sales-Link bis 2026-05-13
– Kein Wechsel (Switch) zum oder vom OMR-Special nach Buchung möglich (§ 8 Abs. 4)
(2) Die aktuell gültigen Preislisten sind auf https://max-social.de/preise/ abrufbar und gelten in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses veröffentlichten Fassung.
(3) Laufzeiten:
– 3 Monate (monatliche Abrechnung): Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 3 Monaten. Die Abrechnung erfolgt monatlich. Eine Kündigung ist erstmals zum Ende des dritten Vertragsmonats möglich (§ 10).
– 6 Monate (Bundle-Vorauszahlung): Der Gesamtbetrag für 6 Monate wird zum Vertragsbeginn vorab in Rechnung gestellt. Laufzeitrabatt: 5 %.
– 12 Monate (Bundle-Vorauszahlung): Der Gesamtbetrag für 12 Monate wird zum Vertragsbeginn vorab in Rechnung gestellt. Laufzeitrabatt: 10 %.
(4) Slot-Modell: Jeder über MaxSocial betreute Instagram-Account belegt einen Slot. Die Anzahl gleichzeitig belegbarer Slots entspricht der gebuchten Slot-Anzahl der aktiven Subscription. Pausierte Accounts (§ 9) zählen weiterhin gegen die gebuchte Slot-Kapazität.
§ 5 Preise, Mehrwertsteuer, Zahlung
(1) Alle genannten Preise sind Nettopreise ohne Umsatzsteuer. Soweit nach den anwendbaren steuerrechtlichen Vorschriften Umsatzsteuer anfällt, wird diese in der Rechnung gesondert ausgewiesen. Für Kunden mit gültiger EU-USt-IdNr. ausserhalb Deutschlands kommt das Reverse-Charge-Verfahren zur Anwendung; der Kunde ist in diesem Fall zur Abführung der Umsatzsteuer in seinem Mitgliedstaat verpflichtet.
(2) Rechnungen werden in elektronischer Form übermittelt oder stehen im Kundenbereich zum Download bereit.
(3) Als Zahlungsmethoden stehen ausschliesslich zur Verfügung:
– Kreditkarte (Visa, Mastercard, American Express) über Stripe
– SEPA-Lastschrift über Stripe
Andere Zahlungsmethoden (insbesondere PayPal, Klarna, Kauf auf Rechnung, Vorkasse per Überweisung) werden nicht angeboten.
(4) Zahlungen werden über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Dublin 2, Irland, verarbeitet. Durch Eingabe der Zahlungsdaten erteilt der Kunde eine entsprechende Zahlungsermächtigung. Es gelten die jeweils aktuellen Nutzungsbedingungen von Stripe.
(5) Bei SEPA-Lastschrift gilt das Lastschriftmandat als erteilt mit Abschluss des Checkout-Prozesses. Im Falle einer Rücklastschrift oder Widerruf des SEPA-Mandats ist der Kunde verpflichtet, unverzüglich eine neue Zahlungsmethode zu hinterlegen. Durch Rücklastschriften entstehende Bankgebühren und Bearbeitungskosten gehen zu Lasten des Kunden, soweit er die Rücklastschrift zu vertreten hat.
(6) Ist der Kunde mit Zahlungen in Verzug, sind Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweils gültigen Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) geschuldet. MaxSocial behält sich das Recht vor, den Dienst bei Zahlungsverzug zu sperren, bis der ausstehende Betrag vollständig beglichen ist.
(7) Eine Aufrechnung durch den Kunden ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen zulässig.
§ 6 Renewals und Vorauszahlung
(1) Bei 3-Monats-Laufzeit (monatliche Abrechnung) verlängert sich der Vertrag nach Ablauf der Mindestlaufzeit automatisch um jeweils einen weiteren Monat, bis er vom Kunden fristgerecht gekündigt wird (§ 10).
(2) Bei 6-Monats- und 12-Monats-Paketen (Bundle-Vorauszahlung) verlängert sich der Vertrag nach Ablauf der Bundle-Periode automatisch um eine weitere gleichwertige Bundle-Periode, es sei denn, der Kunde kündigt fristgerecht (§ 10). Die Abrechnung der Verlängerungsperiode erfolgt am Renewal-Datum über den hinterlegten Stripe-Zahlungstoken.
(3) MaxSocial informiert den Kunden vor dem Renewal-Datum per E-Mail über die bevorstehende Verlängerung und den fälligen Betrag.
(4) Schlägt die automatische Zahlung am Renewal-Datum fehl (z. B. abgelaufene Karte, gescheiterter Lastschrifteinzug), wird die Subscription auf den Status „Zahlung fehlgeschlagen“ gesetzt. Der Dienst steht in diesem Zustand eingeschränkt zur Verfügung. Der Kunde ist verpflichtet, unverzüglich eine gültige Zahlungsmethode zu hinterlegen und die Zahlung manuell zu reaktivieren. MaxSocial ist berechtigt, nach einer Karenzzeit von den Zugang vollständig zu sperren und das Vertragsverhältnis ausserordentlich zu kündigen.
§ 7 Trial / Testphase
(1) MaxSocial kann dem Kunden auf Basis eines individuellen Sales-Links eine kostenfreie Testphase (Trial) anbieten. Die Testphase ist einmalig je Agentur-Account und steht nicht allen Paketen zur Verfügung. Der Trial-Link ist 7 Tage ab Generierung gültig.
(2) Die Länge der Testphase ergibt sich aus dem individuellen Trial-Link (i. d. R. 14 Tage). Während der Testphase sind unabhängig von der gebuchten Slot-Anzahl maximal 3 Accounts anlegbar.
(3) Zur Aktivierung der Testphase ist die Hinterlegung einer gültigen Zahlungsmethode erforderlich. Während der Testphase wird keine Zahlung eingezogen.
(4) Nach Ablauf der Testphase ohne Kündigung wird die Subscription automatisch aktiviert und der erste reguläre Betrag über die hinterlegte Zahlungsmethode eingezogen. Mit Ablauf der Testphase wird der volle gebuchte Slot-Count freigeschaltet.
(5) Eine Kündigung innerhalb der Testphase ist jederzeit ohne Angabe von Gründen über den Kundenbereich oder durch Kontaktaufnahme mit dem Support möglich. In diesem Fall entstehen keine Kosten. Es gelten die 30-tägige Grace-Period gemäss § 10 Abs. 3.
(6) Das OMR-Special-Paket ist von der Testphase ausgenommen. OMR-Trial-Links werden vom System nicht generiert.
§ 8 Switch (Paketänderung, Up-/Downgrade, Cross-Cluster, OMR-Sackgasse)
(1) Der Kunde kann seine Subscription innerhalb desselben Paket-Clusters (Starter ↔ Growth) jederzeit ändern (Upgrade oder Downgrade von Slot-Anzahl oder Laufzeit).
(2) Bei einem Upgrade (Erhöhung der Slot-Anzahl oder Wechsel in ein höherwertigeres Paket) wird die Preisdifferenz pro-rata für die verbleibende Laufzeit sofort fällig und über die hinterlegte Zahlungsmethode eingezogen. Der Upgrade tritt mit Zahlungseingang in Kraft.
(3) Bei einem Downgrade (Reduzierung der Slot-Anzahl oder Wechsel in ein niedrigwertigeres Paket) wird keine Rückerstattung für den bereits bezahlten Zeitraum geleistet. Die Restlaufzeit der aktuellen Periode wird durch die neue Konfiguration entsprechend verlängert (Term-Extension ohne Rückerstattung). Der Downgrade tritt zum nächstmöglichen Termin in Kraft. Übersteigt die aktuelle Anzahl aktiver Accounts die neue Slot-Kapazität (Überhang), muss der Kunde die überzähligen Accounts vor dem Downgrade selbst entfernen. Ein Downgrade mit Überhang wird technisch blockiert.
(4) Ein Wechsel zum oder vom OMR-Special-Paket ist nach Buchung nicht möglich (OMR-Sackgasse). Bestehende OMR-Subscriptions können nicht auf Starter oder Growth gewechselt werden und umgekehrt. Eine Kündigung des OMR-Special ist gemäss § 10 möglich.
(5) Ein Cross-Tier-Switch (z. B. Starter → Growth oder Growth → Starter mit gleichzeitiger Änderung wesentlicher Vertragsparameter) kann über den Customer-Support angefragt werden und bedarf einer individuellen Vereinbarung.
(6) Bei Team-Mitgliedern (Members): Ein Downgrade auf das Starter-Paket (Member-Limit 0) ist nur möglich, wenn alle eingeladenen Team-Members zuvor aus dem Agentur-Account entfernt wurden.
§ 9 Pause und Resume von Accounts
(1) Der Kunde kann einzelne Instagram-Accounts innerhalb seiner Subscription pausieren. Pausierte Accounts bleiben im System gespeichert und belegen weiterhin einen Slot der gebuchten Kapazität.
(2) Die Pausierung eines Accounts beeinflusst weder die laufende Abrechnung noch die Slot-Kapazität. Eine Reduzierung des Rechnungsbetrags durch Pausierung einzelner Accounts ist nicht vorgesehen.
(3) Der Zeitraum, für den ein Account pausiert werden kann, ist nicht beschränkt. Der Dienst für den pausierten Account wird während der Pausierungsphase nicht erbracht.
§ 10 Kündigung und Grace-Period
(1) Der Kunde kann den Vertrag zum Ende der jeweils vereinbarten Mindestlaufzeit in Textform (E-Mail an support@max-social.de) oder über die Kündigungsfunktion im Kundenbereich kündigen. Massgeblich für die Rechtzeitigkeit der Kündigung ist der Zugang der Kündigungserklärung bei MaxSocial.
(2) Kündigungsfristen nach Laufzeitmodell:
– 3 Monate (monatliche Abrechnung): Kündigung erstmals zum Ende des dritten Vertragsmonats, dann monatlich zum Monatsende
– 6 Monate (Bundle-Vorauszahlung): Kündigung zum Ende der 6-Monats-Periode
– 12 Monate (Bundle-Vorauszahlung): Kündigung zum Ende der 12-Monats-Periode
(3) Nach Eingang der Kündigung und Ablauf der Restlaufzeit tritt eine 30-tägige Grace-Period in Kraft. Während der Grace-Period hat der Kunde Lesezugriff auf seine Daten (Readonly-Modus) sowie die Möglichkeit, seine Daten zu exportieren. Neue Accounts können während der Grace-Period nicht angelegt werden.
(4) Nach Ablauf der Grace-Period werden die Kundendaten gelöscht oder anonymisiert. Davon ausgenommen sind Daten, deren Aufbewahrung MaxSocial nach gesetzlichen Vorschriften verpflichtet ist — insbesondere Rechnungs- und Transaktionsdaten gemäß steuer- und handelsrechtlicher Aufbewahrungsfristen (z.B. § 147 AO, § 257 HGB; in der Regel 6 oder 10 Jahre). Diese Daten werden für die Dauer der Aufbewahrungspflicht eingeschränkt verarbeitet (Art. 18 DSGVO) und nach Fristablauf gelöscht. MaxSocial weist den Kunden vor Beginn der Datenlöschung per E-Mail auf das bevorstehende Löschdatum hin.
(5) Das Recht zur ausserordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund für MaxSocial liegt insbesondere vor bei: schwerem oder wiederholtem Verstoss des Kunden gegen diese AGB, Verwendung des Dienstes für rechtswidrige Zwecke, erheblichem Zahlungsverzug, oder begründetem Verdacht auf missbräuchliche Nutzung.
(6) Gezahlte Beträge für nicht in Anspruch genommene Laufzeitperioden werden im Falle einer ausserordentlichen Kündigung durch MaxSocial anteilig erstattet, im Falle einer ausserordentlichen Kündigung durch den Kunden nur dann, wenn MaxSocial dies schriftlich anerkennt.
§ 11 Kein Widerrufsrecht / Sofortiger Leistungsbeginn
(1) Da sich das Angebot von MaxSocial ausschliesslich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB richtet, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht nach §§ 312 ff. BGB. Die Vorschriften über Fernabsatzverträge mit Verbrauchern (§ 312c BGB, §§ 355 ff. BGB) sind nicht anwendbar.
(2) Der Kunde erklärt beim Checkout ausdrücklich, dass er als Unternehmer handelt und auf ein Widerrufsrecht verzichtet.
(3) Der Kunde stimmt beim Checkout ausdrücklich zu, dass mit der Leistungserbringung sofort nach Vertragsschluss begonnen wird und der Dienst damit vor Ablauf einer etwaigen Widerrufsfrist erbracht wird. Diese Zustimmung ist Bestandteil des Checkout-Prozesses und wird protokolliert.
(4) Hinweis: Sofern im Einzelfall entgegen der Darstellung in § 1 Abs. 2 eine Verbrauchereigenschaft festgestellt werden sollte, wäre das Widerrufsrecht durch den sofortigen Leistungsbeginn-Consent nach § 356 Abs. 5 BGB erloschen, da der Vertrag vollständig erfüllt wurde.
§ 12 Pflichten des Kunden / Verhaltensregeln
(1) Der Kunde ist verpflichtet, MaxSocial die Zugangsdaten (Instagram-Benutzername, Passwort, ggf. 2FA-Codes) der zu betreuenden Instagram-Accounts zur Verfügung zu stellen. MaxSocial behandelt diese Daten vertraulich, speichert sie verschlüsselt und gibt sie nicht an Dritte weiter.
(2) Der Kunde bestätigt und gewährleistet, dass:
– er rechtmässiger Inhaber oder autorisierter Verwalter der übergebenen Instagram-Accounts ist
– die übergebenen Accounts nicht gestohlen, gehackt oder auf andere Weise unrechtmässig erlangt wurden
– er die Berechtigung hat, einem Dritten (MaxSocial) Zugang zu diesen Accounts zu gewähren
– er über die Einwilligung der Account-Eigentümer verfügt, soweit er im Namen Dritter handelt
(3) Der Kunde ist verantwortlich dafür, dass die betreuten Instagram-Accounts in Übereinstimmung mit den Nutzungsbedingungen von Instagram und dem geltenden Recht geführt werden. MaxSocial übernimmt keine Gewähr dafür, dass die erbrachten Leistungen im Einklang mit den jeweils aktuellen Richtlinien der Instagram-Plattform stehen.
(4) Der Kunde ist verpflichtet, MaxSocial geänderte Passwörter der betreuten Accounts unverzüglich mitzuteilen. Ausfälle oder Qualitätseinbussen des Dienstes infolge nicht aktualisierter Zugangsdaten berechtigen nicht zur Minderung oder Erstattung des Entgelts.
(5) Der Dienst darf nicht für folgende Zwecke genutzt werden:
– Betrieb oder Bewerbung rechtswidriger, pornografischer, diskriminierender, beleidigender oder anderweitig gegen geltendes Recht verstossender Inhalte
– Interaktion mit Accounts, die solche Inhalte verbreiten
– Betrug, Täuschung oder Manipulation von Nutzern oder Plattformsystemen
– Nutzung im Zusammenhang mit gestohlenen, gehackten oder nicht autorisiert verwendeten Instagram-Accounts
– Spam im Sinne der geltenden Richtlinien
(6) Bei Verstoss gegen diese Pflichten ist MaxSocial berechtigt, den betroffenen Account sofort zu deaktivieren oder die gesamte Subscription zu sperren. Ein Erstattungsanspruch besteht in diesem Fall nicht.
(7) Der Kunde ist verpflichtet, MaxSocial unverzüglich zu informieren, wenn ein betreuter Account von Instagram gesperrt, eingeschränkt oder anderweitig beeinträchtigt wird.
§ 13 Haftung und Haftungsbeschränkung
(1) MaxSocial haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von MaxSocial, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die von zwingenden gesetzlichen Vorschriften erfasst werden (insbesondere Produkthaftungsgesetz).
(2) Für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von MaxSocial, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, haftet MaxSocial unbeschränkt.
(3) Für Schäden aus einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), d. h. solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemässe Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmässig vertraut, ist die Haftung von MaxSocial der Höhe nach auf den vertragstypisch vorhersehbaren unmittelbaren Schaden beschränkt.
(4) Eine weitergehende Haftung von MaxSocial — insbesondere für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Datenverluste oder Ansprüche Dritter (z. B. Endkunden des Agenturs) — ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Dieser Ausschluss gilt insbesondere für:
– Account-Sperren oder -einschränkungen durch Instagram oder Meta infolge von Plattform-Regeländerungen oder plattformseitig erkanntem automatisierten Verhalten
– Ausfälle der externen Dienste (Stripe, FlashAPI, Supabase, Brevo), die ausserhalb des Einflussbereichs von MaxSocial liegen
– Datenverluste infolge von Handlungen oder Unterlassungen des Kunden (z. B. nicht mitgeteilte Passwortänderungen)
– Wettbewerbsrechtliche Konsequenzen aus der Nutzung des Dienstes
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung von Mitarbeitern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen von MaxSocial.
§ 14 Verfügbarkeit und höhere Gewalt
(1) MaxSocial strebt eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes an, garantiert jedoch keine ununterbrochene oder fehlerfreie Nutzbarkeit. Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit ausserhalb der Hauptnutzungszeiten durchgeführt und vorab angekündigt.
(2) MaxSocial haftet nicht für Ausfälle oder Beeinträchtigungen des Dienstes, die auf höherer Gewalt, behördlichen Massnahmen, Plattform-Einschränkungen durch Instagram/Meta, Störungen bei externen Dienstleistern (Stripe, Hosting-Provider, FlashAPI), oder Massnahmen Dritter (z. B. Cyberangriffe) beruhen.
(3) MaxSocial ist nicht verantwortlich für Massnahmen der Instagram-Plattform gegenüber einzelnen Accounts, einschliesslich Sperrungen, Einschränkungen oder Löschungen, selbst wenn diese im Zusammenhang mit durch MaxSocial durchgeführten Aktionen stehen. Das Risiko plattformseitiger Konsequenzen trägt der Kunde.
(4) Bei länger andauernden Ausfällen (mehr als ) ist der Kunde berechtigt, eine anteilige Gutschrift für den Ausfallzeitraum zu beantragen.
§ 15 Datenschutz
(1) Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch MaxSocial erfolgt in Übereinstimmung mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Einzelheiten sind der Datenschutzerklärung von MaxSocial zu entnehmen, die auf https://max-social.de/datenschutz/ abrufbar ist.
(2) Soweit MaxSocial für den Kunden personenbezogene Daten (insbesondere Daten der Endkunden des Kunden, die als Follower oder Zielaccounts im System hinterlegt sind) verarbeitet, handelt MaxSocial als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO. Hierfür ist der Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) erforderlich.
(3) Der Kunde ist im Verhältnis zu seinen Endkunden (Instagram-Account-Inhabern) für die datenschutzkonforme Beauftragung von MaxSocial verantwortlich und hat die erforderlichen Rechtsgrundlagen für die Weitergabe von Zugangsdaten an MaxSocial sicherzustellen.
§ 16 Änderungen der AGB
(1) MaxSocial behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Über Änderungen wird der Kunde per E-Mail an die hinterlegte Adresse informiert, und zwar mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten der geänderten Fassung.
(2) Die geänderten AGB gelten als angenommen, wenn der Kunde ihnen nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung in Textform (E-Mail an support@max-social.de) widerspricht. In der Änderungsmitteilung wird MaxSocial ausdrücklich auf diese Folge des fehlenden Widerspruchs hinweisen.
(3) Im Falle eines fristgerechten Widerspruchs gegen geänderte AGB ist MaxSocial berechtigt, das Vertragsverhältnis ausserordentlich zu kündigen. Eine Rückerstattung bereits bezahlter Beträge für nicht erbrachte Leistungszeiträume erfolgt in diesem Fall.
§ 17 Schlussbestimmungen, Erfüllungsort, Gerichtsstand, anwendbares Recht, Salvatorische Klausel
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Erfüllungsort für alle Leistungen und Zahlungsverpflichtungen ist der Sitz von MaxSocial, Nürnberg.
(3) Ausschliesslicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Nürnberg, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat. MaxSocial ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
(4) Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, erreichbar unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Da MaxSocial ausschliesslich B2B-Kunden bedient, ist diese Plattform für Streitigkeiten im Rahmen dieser AGB nicht einschlägig. MaxSocial ist nicht zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle verpflichtet und nicht bereit daran teilzunehmen.
(5) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung, soweit vorhanden; andernfalls gilt diejenige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt (Salvatorische Klausel).
(6) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform. Dieses Textformerfordernis gilt auch für den Verzicht auf das Textformerfordernis selbst.
§ 18 Stand und Kontakt
Diese AGB sind gültig ab .
Anbieter:
EBM Group GmbH
Kaiserstrasse 16, 90403 Nürnberg
HRB 18917 Amtsgericht Nürnberg
USt-IdNr. DE344496126
Geschäftsführer: Erik Barz
E-Mail: support@max-social.de
Web: https://max-social.de